Als eines der ersten neuen Häuser an der 1865 fertiggestellten Pfaffenteichpromenade entstand der neoklassizistische Putzbau der sogenannten Kücken-Stiftung am südöstlichen Ufer.

Der Komponist Friedrich Wilhelm Kücken (1810-1882), in den 1830er Jahren als Musiklehrer am Hofe des Großherzogs Paul Friedrich tätig, bezog es als Wohnhaus, als er sich zu Beginn der 1860er Jahre in Schwerin niederließ. Nach seinem Tod wurde das Haus als Stiftung für junge mittellose Musiker geführt. Vor dem Gebäude steht eine nach dem Tod Kückens geschaffene Büste des Komponisten, deren Sockelflächen mit zwei Allegorien verziert sind: Phantasie des Tonkünstlers und Kunst des Musikers