Einst als Pulvermühle geplant, fungierte der Gebäudekomplex erst als eine mit einer Ledergerberei verbundene Lohmühle, dann als Graupenmühle und schließlich als Schleifmühle. Hier wurden unter anderem Ausstattungsgegenstände für Schloss Ludwigslust und Schloss Schwerin gefertigt.

Ab 1862 war die Mühle zeitweilig als Wollspinnerei in Nutzung. Wegen Baufälligkeit wurde der Betrieb 1904 eingestellt. Seit 1983 wird das Gebäude wieder gepflegt und dient bis heute als Schaumuseum, in dem die rekonstruierte Technik des 19. Jahrhunderts erlebbar ist.