Neue Artilleriekaserne

Schlossgarten mit barockem Kreuzkanal,
Rasenkaskaden und Pavillon

Grünhaus und Kavaliershaus

 

Der heutige Schlossgarten befindet sich auf ehemals sumpfigem Gelände. Nachdem der erste, in französischem Stil angelegte Schlossgarten an diesem Ort aufgrund der Feuchtigkeit verkommen war, legte man für den zweiten 1708 ein Entwässerungssystem in Form von den Garten umgrenzenden rechteckigen Kanälen an, die bis heute vorhanden sind. Mitte des 18. Jahrhunderts wurde der Schlossgarten von dem französischen Architekten Jean Laurent Legeay durch den barocken doppelarmigen Kreuzkanal und die aus der Werkstatt Balthasar Permosers stammenden, heute durch Kopien ersetzten, Skulpturen bereichert. Bei den ersten vier Skulpturen nahe dem Schloss handelt es sich um Allegorien der Jahreszeiten, die weiteren stellen antike Götter dar. Im 19. Jahrhundert bekam der Schlossgarten unter Friedrich Franz II. seine heutige Gestalt. Geplant wurde er von Peter Joseph Lenné, gestaltet mit eigenständigen Änderungen von Theodor Klett. So schüttete der Hofgärtner entgegen den Plänen die damals vorhandenen geschwungenen Ausläufer des Kreuzkanals zu und legte auf ihnen die heute bekannten Laubengänge an. Das dem Schloss zugewandte Reiterstandbild Friedrich Franz‘ II. wurde von Ludwig Brunow geschaffen und 1893 im Schlossgarten aufgestellt. Für die Bundesgartenschau 2009 wurde der Schlossgarten nach historischem Vorbild restauriert und mit der „Schwimmenden Wiese“ im Burgsee modern erweitert.

Pavillon

1818 Carl Heinrich Wünsch
1818 als klassizistischer Rundbau nach chinoisem Vorbild errichtet, diente der Pavillon nicht nur der Höfischen Gesellschaft als Ausflugslokal. Auch heute kann man hier noch exquisit speisen. 2008 - 2011 wurde der Pavillon saniert und umgebaut.