Die Antragstellung

Im Jahr 2000 fiel der Startschuss für die Bemühungen um die Aufnahme des Schweriner Residenzensembles in die UNESCO-Welterbeliste. Öffentliche Vortragsveranstaltungen und Podiumsdiskussionen des Vereins ProSchwerin e.V. brachten die Idee der Welterbebewerbung voran. Auch der Denkmalpfleger und Gründer der Deutschen Stiftung Denkmalschutz Prof. Gottfried Kiesow (†) sprach sich bei einem Besuch für das Potential des Schweriner Ensembles aus. Es folgten ein Beschluss der Stadtvertretung, diese Idee zu fördern sowie 2007 der Landtagsbeschluss zum "Weltkulturerbe Schlossensemble Schwerin". Kurz darauf begann die Arbeit der drei Partner: der Stadt Schwerin, dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur M-V und dem Landtag M-V. Vielfältige Veranstaltungen, Flyer, Broschüren und die Konstituierung von Arbeitsgruppen auf vereins- und institutioneller Ebene befördern seitdem das Vorhaben.

„Ein gemeinsames Ziel”


2014 war der erste Meilenstein geschafft – das Residenzensemble steht auf der deutschen Kandidatenliste, der tentative list. Die Aufnahme in diese Liste ist Voraussetzung, um die Bewerbung vor das Welterbekomitee der UNESCO zu bringen, vgl. Konvention.

Weitere Informationen zum Inhalt der Bewerbung für die tentative list sowie die dazugehörigen Antragsunterlagen in Deutsch und Englisch finden Sie unter dem Punkt Kriterien.

Zur Zeit wird das Nominierungsdossier erarbeitet. Dazu ist eine Schärfung der einzigartigen Merkmale des Schweriner Ensembles notwendig. Unterstützt werden die drei Partner dabei vom wissenschaftlichen Beirat, der mit Expertise und Erfahrung die nächsten Schritte zum Nominierungsdossier begleitet.