UNESCO-Welterbe

Die United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization, kurz UNESCO, hat ihren Sitz in Paris und widmet sich seit 1946 der Förderung von Erziehung, Wissenschaft und Kultur sowie Kommunikation und Information.

Am 16. November 1972 verabschiedete die UNESCO das "Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt". Aus der Erwägung heraus, „dass Teile des Kultur- oder Naturerbes von außergewöhnlicher Bedeutung sind und daher als Bestandteil des Welterbes der ganzen Menschheit erhalten werden müssen”, wie es in der Präambel der Welterbekonvention heißt, richtete die UNESCO die „Welterbe-Liste” ein. 

Diese Liste beinhaltet mittlerweile insgesamt 1052 Stätten, davon 814 Kulturdenkmäler, 203 Naturdenkmäler und 35 „mixed sites” aus 165 Ländern. Bis heute haben sich dem international bedeutsamen Übereinkommen der Völkergemeinschaft zum Schutz ihres kulturellen und natürlichen Erbes 192 Staaten angeschlossen. Sie haben sich dazu verpflichtet, die sich innerhalb ihrer Grenzen befindenden Welterbestätten zu schützen und für kommende Generationen zu bewahren.

Mitgliedstaaten haben auch die Möglichkeit, neue Stätten vorzuschlagen, die daraufhin in einem zwischenstaatlichen Komitee der UNESCO geprüft werden. Einmal im Jahr kommt das Welterbekomitee zusammen, um über die neuen Nominierungen zu beraten. Derzeit können pro Mitgliedstaat jährlich zwei Nominierungen vorgeschlagen werden, wenn mindestens ein Antrag im Bereich Naturerbe oder Kulturlandschaft eingereicht wird.

(Stand Juli 2016)

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